Rudolf Schenker blickt zurück
Written by admin on 13/03/2026
Rudolf Schenker legt die Vertragsklausel offen, auf die er in seiner Rolle als Manager der Scorpions in den Anfangsjahren Wert gelegt hatte.
Scorpions-Gründer und Gitarrist Rudolf Schenker wurde von Marcelo Vieira interviewt. Das Interview wurde zuerst auf Portugiesisch über Marcelo Vieira Music veröffentlicht und dann auf Englisch auf Sleaze Roxx.
Vieira fragte den 77-jährigen Schenker, woher er all seine Energie und Begeisterung nimmt, worauf der deutsche Rocker antwortete:
„Weil ich diese Energie habe. Wenn man eine Band gründet, braucht man sie. Durch Yoga und Meditation habe ich Techniken gelernt, die mir helfen, sie aufrechtzuerhalten. Es gibt drei Schlüsselelemente, um eine besondere Karriere aufzubauen. Als ich jung war, habe ich Fußball gespielt, aber die Musik hat mich in eine andere Richtung gezogen. Ich habe mich mit den richtigen Leuten umgeben und alle angespornt: „Lasst uns in verschiedenen Ländern spielen. Lasst uns auf Englisch singen.“
In Deutschland lachten sie: „Warum auf Englisch singen?“ Sie akzeptierten uns nicht. Also sagte ich: „Wenn sie uns nicht wollen, gehen wir ins Ausland.“ Wir gingen nach Frankreich, Belgien, England.
In den Anfangsjahren, als unser Manager, bestand ich auf einer bestimmten Vertragsklausel: „Wann immer wir in einem Land auftraten, musste das Label dort unser Album veröffentlichen. Überall, wo wir spielten, kamen tatsächlich unsere Alben heraus. In England und Deutschland gingen die Leute zu internationalen Magazinen und fragten: „Sind diese Scorpions wirklich aus Deutschland?“ Sie wollten es kaum glauben.
Man braucht Energie und die richtige Technik. Meditation gab mir Inspiration zum Komponieren und zum Treffen der richtigen strategischen Entscheidungen. Entscheidungen, die dazu beitrugen, die Band unter die Top 30 der Rockbands weltweit zu bringen.
1970 oder 1971 fragte mich ein Journalist: „Was ist Ihr Ziel?“ Ich sagte: „Eine der 30 größten Rockbands der Welt zu werden.“ Und hier sind wir nun.