Klugscheisser No. 30
Written by admin on 18/08/2025
Sie werden oft belächelt, doch insgeheim lieben wir sie abgöttisch! Eine US-Studie hat festgestellt, warum wir Bassisten einfach nicht widerstehen können.
Noch vor den Schlagzeugern sind wohl Bassisten diejenigen Player, die sich am häufigsten Witze über ihre Position anhören müssen. Sie seien nicht so wirklich wichtig in der Band und müssen nicht viel mehr können, als in einem Zeitraum von fünf Minuten immer dasselbe zu spielen. Quatsch, wie jetzt eine amerikanische Studie enthüllt!
Laut eines Forschungsergebnisses, das in der Zeitschrift der „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ veröffentlicht wurde, ist der Bass für Musikstücke nicht nur wichtig – sondern essentiell dafür, dass wir einem musikalischen Werk gedanklich folgen können.
Um dies herauszufinden, haben Wissenschaftler zwei Stücke gleichzeitig abgespielt und eines davon war hoch, das andere heruntergepitcht. Dabei bemerkten sie, dass die Probanden den Rhythmus des nach unten gepitchten Songs leichter verarbeiten konnten; als sie darum gebeten wurden, das Lied mitzuklopfen, wählten die Hörer ungleich öfter das Tiefere von beiden.
Die Forscher stellten fest, dass wir Stücke mit präsenter Bassline so sehr lieben, weil wir Musik besser verarbeiten und verstehen können, wenn sie vorrangig Töne vom unteren Ende des Spektrums beinhaltet. Dies gilt nicht nur für einen „manuell“ betätigten, physischen Bass, sondern auch für elektronisch erzeugte Töne und die Techno-Kids haben also immer Recht gehabt!.
Im Jazz und im Funkbereich ist der Bass natürlich auch ein sehr wichtiger Sounderzeuger.
Level 42 hat es dann doch dem Hörer z. B. auf die Ohren gehämmert.