Klampfe von Kurt Cobain toll weitergegeben
Written by admin on 10/04/2026
Kurt Cobain bleibt eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Rock.
Kein Wunder ergo, das Gegenstände, die mit dem Nirvana-Frontmann in Verbindung gebracht werden, einen fetten Wert haben.
Nun wanderte eines seiner wertvollsten Relikte an einen Ort, an dem junge Musikerinnen und Musiker tagtäglich lernen, was Musik alles bedeuten kann.
Die grandiose „1959 Martin D-18E“, gespielt beim ikonischen MTV Unplugged-Auftritt von Nirvana, wurde dem Royal College of Music in London für umme übergeben. Für Cobains linkshändiges Spiel modifiziert, begleitete sie ihn durch eines der emotionalsten Sets der 1990er-Jahre. Courtney Love erklärte einst, sie sei „die letzte Gitarre gewesen, die er gespielt hat.“
Nach dem Tod von Cobain ging die Klampfe zunächst an seine Tochter Frances Bean, später über rechtliche Umwege an Isaiah Silva.
2020 wurde sie bei Julien’s Auctions für über sechs Millionen Dollar verkauft und dieses war ein heftiger Rekord. Käufer war Peter Freedman AM, Gründer von RØDE Microphones, selbst leidenschaftlicher Förderer junger Talente.
Freedman sagte nun zu seiner Entscheidung, das Instrument an das RCM zu übergeben: „Ich freue mich, diese ikonische Gitarre dem Royal College of Music zu schenken, damit sie ihren Wert und ihr Profil zum Nutzen junger Musiker entfalten kann.“
Er widmete die Spende seinem Vater Henry: „Er liebte Musik und London, und es ist mir eine Ehre, die nächste Generation zu unterstützen.“
Auch der RCM-Direktor James Williams reagierte bewegt: „Das Royal College of Music ist Peter Freedman zutiefst dankbar für seine Großzügigkeit. Dieses Instrument ermöglicht uns, die Ausstellung „Kurt Cobain Unplugged“ künftig einem internationalen Publikum zugänglich zu machen.“