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Klugscheisser No. 42

Written by on 27/01/2026

Der Beat ist eigentlich eine Weiterentwicklung des Rock’n’Roll und dieser wird oft verkannt.

Die musikalischen Merkmale der Beatmusik sind zwei- oder dreistimmiger Gruppengesang, die Verwendung von einer Lead- und Rhythmusgitarre, ein E-Bass, ein in zwei bis drei Teile gesplitteter Song und ein nicht swingender 4/4-Takt. Oft wurde es früher als den typischen Klatschsound abgestempelt.

Zunächst wurde er in London und Liverpool durch Schülerbands in kleinen Clubs und Pubs umgesetzt.

Die Klamotten der Musiker war Straßen- oder Arbeitskleidung statt feiner Kostüme. Durch die Betonung des ersten Viertels wirkte der Beat gleichförmiger und homogener und unterschied sich von der Rhythmusfolge des Rock’n’Roll.

Bekanntheit erlangte der Beat durch Radio und Fernsehen. Der britische Radiosender BBC lud Gäste ein und auch der Soldatensender BFBS übertrug Beatmusik weltweit. Radio Luxemburg und der deutsche Fernsehsender Radio Bremen zeigten mit der Sendung ‚Beat Club‘ im Jahr 1965 internationale Bands. Diese Sender hatten in dieser Zeit enorme Probleme damit, dass sie diese Musik an die Hörer geworfen hatten.

In den Niederlanden sendeten Piratensender auf hoher See außerhalb der Hoheitsgewässer Beatmusik sogar mit Werbung. Das war damals dann doch etwas völlig anderes.

‚Radio Veronica‘, ‚Radio Caroline‘ und ‚Radio Nordzee‘ gehörten ebenfalls dazu. Deutsche Bands wie ‚The Lords‘ und ‚The Rattles‘ entstanden und die ‚Sputniks‘ und die ‚Butlers‘ waren in der DDR vertreten.

Ähnlich wie beim Rock’n’Roll wurde auch der Beat von der Elterngeneration aufgrund seiner rebellischen Charakterzüge abgelehnt.

Heute geliebte Beatbands sind ‚The Beatles‘, ‚The Rolling Stones‘, ‚The Who‘, ‚The Animals‘, ‚The Kinks‘, ‚The Small Faces‘, ‚The Monkees‘ und ‚The Beach Boys‘.

Als diese britischen Bands ab der Mitte der 1960er Jahre in den USA erfolgreich wurden, sprachen viele von der British Invasion.


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