Neue Scheibe von Steven Wilson
Written by admin on 17/07/2025
Zwei Lieder, 42 Minuten Spielzeit: Der britische Musiker Steven Wilson bringt mit seinem achten Solo-Album „The Overview“ ein Konzept-Album heraus, das im Stil der goldenen Ära des Progressive Rock gehalten ist.
Manche Fans sind nicht begeistert. Die Reise lohnt sich jedoch! Die Fans von Steven Wilson, die ihn seit seinen Tagen als Frontmann von Porcupine Tree und für seine Solo-Alben verehren, erwarten jedes seiner Alben mit großer Vorfreude.
Nun ist mit „The Overview“ sein achtetes Solo-Projekt erschienen. Inhaltlich geht es um den Effekt, den Astronauten beschreiben, wenn sie die Erde aus der Vogelperspektive betrachten und von veränderten Relationen sprechen. Es umfasst zwei Tracks, die jeweils etwa 20 Minuten lang sind.
Bei genauerem Hinlauschen vernehmen wir unter anderem „Yes“, David Bowie und seinen „Major Tom“!
Der 1967 geborene Brite, für den kommerzielle Musik schon immer herzlich gleichgültig war, sagt: „Wenn ich ein Album produziere, will ich, dass die Leute beim fünften, zehnten, fünfzigsten oder hundertsten Hören neue Dinge hören und entdecken. Meiner Meinung nach ist eines der Probleme, die ich bei vielem modernen Pop sehe, dass er nur für den Moment gemacht zu sein scheint und es nach ein- oder zweimaligem Hören wirklich nichts mehr zu entdecken gibt. Ich bin mit Schallplatten aufgewachsen, die eine solche Komplexität aufwiesen, dass man selbst beim hundertsten Anhören noch etwas Neues entdeckte.“
Mancher Fan zeigt sich enttäuscht, da das Album hohe Anforderungen stellt und nicht leicht zu konsumieren ist. Dennoch bleibt Wilson sich treu und äußert sich kurz und bündig: „Eine Wiederholung meinerseits möchte ich vermeiden.“